embry, prof. dr. ashton f.
wissenschaftler und vater eines sohnes
mit MS. durch die vorgehensweise seiner studien vermochte er zahlreiche
faktoren, was die mögliche herkunft und ursache der MS betrifft,
zusammenfassen und mit gesundem menschenverstand einen akzeptablen "lösungsansatz"
zu schaffen, welcher bei seinem sohn und vielen anderen betroffenen erfolgreich
wirkung zeigte.
er zog faktoren wie geschichte,
klimatische, geographische und genetische einflüsse, nord-süd-gefälle,
virale einflüsse sowie schulmedizinische erfahrungen
hinzu, um all diese erkenntnisse
mit dem einzigen faktor zu erklären, welche diese zusammenhält:
die ernährung.
nicht nur individuelle nahrungsmittelintoleranzen
sind hier von bedeutung; ebenso zog er erkenntnisse der geographischen verteilung von ms
und dem vorherrschenden konsum von bestimmten lebensmitteln. diese erkenntnisse
stützt er mit zahlreichen wissenschaftlichen studien, welche gleiche
oder ähnliche erkenntnisse vorweisen. dies betrifft lebensmittel
wie milchprodukte, tierische fette und getreide. allen gemeinsam ist,
dass der mensch diese erst seit verhältnissmässig kurzer zeit
konsumiert und genetisch bedingt verdaulich sind.
innerhalb seiner ausführungen versucht
embry, die zusammenhänge der ms-pathogenese (prozessverlauf) mit
seinen ausführungen zur ernährungsproblematik zu verbinden und
zu begründen. hierzu werden vor allem die prozesse der autoreaktiven
t-helferzellen, der blut-hirn-schranke
und des zentralen
nervensystems mit der myelinschicht
untersucht und wissenschaftlich fundiert begründet.
zusammengefasst seine empfehlungen:
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1. feststellen aller nahrungsmittelhypersensibilitäten
ziel ist es, die t-zellenaktivierung
zu stoppen und die reizung der blut-hirn-schranke zu vermindern.
eine nahrungsmittelhypersensibilität ist auf zwei sinnvolle
arten möglich festzustellen:
I. eine elementardiät,
bei welcher auf heikle nahrungsmittel verzichtet wird und schrittweise
zu testende nahrungsmittel hinzukommen. nachteil: sehr aufwendig
sowie auch ungenau da die reaktion nicht immer eindeutig ist, sowie
auch unterschiedlich lange verzögert.
II. ein bluttest,
welcher sowohl IgE-,
sowie auch IgG4-reaktionen
überprüft und sofort-, sowie verzögerte reaktionen
auf allergene feststellt. mögliche methoden sind die RAST-,
sowie die ELISA-methode, wobei zweitere vorzuziehen ist aufgrund
der höheren genauigkeit.
mehr informationen dazu im kapitel
"nahrungsmittelallergien/intoleranzen".
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2. untersuchen / heilen des darm's
ein undichter darm
kann dazu führen, dass nahrungsmittelproteine zwischen den
darmwandzellen in den kreislauf gelangen und eine immunreaktion
auslösen. darmtest's können für teures geld gemacht
werden oder man geht einfach davon aus, dass der eigene darm geschädigt
ist und beginnt verschiedene unterstützende mittel wie enzyme,
fischöl, borretschöl oder glutamin einzunehmen.
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3. reduktion der aufnahme von
gesättigten fetten
eine auf unter 15mg pro tag reduzierte
aufnahme von gesättigten
fetten soll verhindern, dass schädliche mikroembolien (verschluss
von blutgefässen) gebildet werden. ebenso ist auf margarine
und rotes fleisch zu verzichten.
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4. stärkung der blut-hirn-schranke
(BHS)
noch ist dieses gebiet noch wenig
erforscht, doch gibt es einige wenige stoffe, welche eine stärkung
der BHs ermöglichen. in diesem zusammenhang sind es drei stoffe:
anthocyanoside, proanthocyanidine und procyanidolische oligomere.
diese stoffen kommen in blaubeeren, kirschen, brombeeren, weintrauben
sowie der rinde und den nadeln gewisser nadelbäume vor. diese
sind als ergänzungsmittel erhältlich
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| ebenso sollte die aufnahme von antioxidantien
wie vitamin A, C
und E begonnen werden, zusammen
mit vitamin D und einem
vitamin B-komplex. hinzu
kommt die aufnahme von mehrfach
ungesättigten fettsäuren
wie leinöl,
sonnenblumenöl, borretschöl, nachtkerzenöl,
wie auch die ebenfalls wertvollen omega3-fettsäuren,
welche in fisch und fischöl
vorkommen. |
liste der vorgeschlagenen ergänzungsmittel
hinweis: die vorgeschlagenen
supplemente entsprechen NICHT der aufgeführten liste in der deutschen
übersetzung des embry-berichts von detlef neumann, sondern sind der
info-broschüre von direct-MS.com, d.h. direkt von embry
entnommen.
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| vitamin
A |
5000
I.E. (1500mcg) |
| vitamin
B komplex B-50 |
50mg |
| vitamin
C |
1g |
| vitamin
D |
4000
I.E. (okt.-april, 100mcg)
2000 I.E. (mai-sept., 50mcg) |
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| vitamin
E |
400
I.E. (268mg) |
| kalzium |
800mg |
| magnesium |
400mg
|
| zink |
30-50mg |
| kupfer |
2mg |
| selen |
200mcg |
| lachsöl |
4-6g |
| leinöl |
1
EL |
| alpha-lipoid-säure |
500mg |
| acidophilus |
6
kapseln |
| lecithin |
500-1000mg |
| L-glutamine |
500mg |
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- andere
ergänzungsmittel, die als hilfreich bei MS empfohlen wurden sind
coenzym Q10, aminosäuren, lecithin und "octacosanol-plus"®.
"acidophilus"®, enzyme und verschiedene öle sind
besonders wichtig um den darm zu heilen. graham
(1989) vermittelt einzelheiten zur anwendung und den wert der meisten
dieser produkte.
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andere äussere faktoren
embry untersuchte auch andere äussere
einflüsse wie inhalationsstoffe, viren, bakterien, schwermetalle,
impfungen, und die klassisch
schulmedizinischen stoffe wie beta-interferone und copaxone
und setzte diese in die entsprechenden zusammenhänge.
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| ashton
f. embry veröffentlicht auf seiner webseite www.direct-ms.org
eine detaillierte auseinandersetzung zur thematik "vitamin D
+ MS". diese bieten wir in einer deutschen
übersetzung an. |
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