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arachidonsäure AA arachidonsäure ist eine vom tierischen, und somit auch menschlichen organismus synthetisierte, d.h. hergestellte hochungesättigte omega-6-fettsäure, welche über kettenverlängerung und biochemische vorgänge aus der essentiellen fettsäure linolsäure aufgebaut wird. der syntheseweg ist wie folgt:
aus dieser arachidonsäure, welche in den umhüllungen unserer körperzellen chemisch gebunden ist, vermag unser körper botenstoffe (mediatoren/eicosanoide) zu bilden, welche für den ablauf von entzündungsreaktionen verantwortlich sind. aus den zellmembranen wird die arachidonsäure durch das enzym phospholipase A2 freigesetzt. der restliche ablauf vollzieht sich natürlich und automatisch. man spricht hierbei von der sogenannten ... arachidonsäurekaskade :
über die bedeutung der einzelnen botenstoffe, der eicosanoide, kann im separaten kapitel nachgelesen werden : eicosanoide. die arachidonsäure hat somit bei entzündlichen erkrankungen eine bedeutende rolle.
nach studien von o.adam soll der syntheseweg von linolsäure zu arachidonsäure nur im bedarfsfall aktiv sein, da er scheinbar energetisch zu aufwendig ist und unerwünschte begleitreaktionen verursacht. dies würde heissen, dass die ernährungsbedingte zufuhr von arachidonsäure (fleisch etc.) entscheidend ist für die verfügbarkeit, bzw. dem arachidonsäurespiegel im menschlichen körper. laut adam werden heute bei einer fleischreichen kost etwa 200-400mg arachidonsäure täglich aufgenommen. der bedarf des menschlichen körpers liegt jedoch nur bei etwa 0.1mg pro tag. die überschüssige zufuhr bewirkt ein ansteigen der arachidonsäure in den körperzellen. dies zudem, da arachidonsäure im gegensatz zu anderen fettsäuren kaum zur energiegewinnung verwendet wird. nur etwa 10% werden zu wasser und kohlendioxyd unter freisetzung von energie oxidiert. es entsteht die logische schlussfolgerung, als dass die zugeführte menge arachidonsäure reduziert werden muss; am besten mit einer vegetarischen kost. untersuchungen seitens adam bei patienten mit rheumatischen beschwerden zeigten deutliche besserungen der beschwerden. auch für MS-patienten kann diese ernährungsweise nur wärmstens empfohlen werden. hier jedoch findet sich bei den diät-empfehlungen von hebener und adam ein unterschied, nämlich den der linolsäuremenge in der ernährung. im stichwort "linolsäure - viel oder wenig ?" wird auf die argumentationen dieser zwei möglichen wege, den arachidonsäurespiegel zu senken, näher eingegangen. |
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