blut-hirn-schranke (BHS)

die BHS ist eine im zentralen nervensystem vorhandene dünne membran, welche eine schutz- und grenzfläche zwischen den das gehirn, rückenmark und die sehnerven umgebenden blutgefässen und den zellen des zentralnervensystems bildet. diese schranke verhindert, dass fremdkörper wie bakterien oder beispielsweise für die entzündungsabwehr verantwortlichen sich im blut befindlichen zellen in das zentralnervensystem eindringen und dort schaden anrichten.

auf beiden seiten der membran sind es spezielle schichten, welche nur wenige teilchen wie sauerstoff oder zucker durch die BHS zu den nervenzellen gelangen lassen. die schutzfunktion der BHS kann insbesondere durch entzündliche krankheiten, fieberhaften infekten oder bei ungenügender sauerstoffkonzentration im blut gestört werden, wodurch es zu einer vermehrten durchlässigkeit kommt. auch bei der MS liegen vorübergehende schädigungen der BHS vor.

weitere versuche haben zudem gezeigt, dass einwirkungen auf die BHS als primärfaktor bei der MS betrachtet werden können, bzw. als schlüsselfaktor bezeichnet wird. beobachtungen von MS-läsionen zeigten auf, dass diese im zentralen nervensystem dort auftreten, wo die BHS beschädigt ist.

über den vorgang der zerstörung, bzw. was die schädigung und entzündung der BHS auslöst, ist noch wenig bekannt, doch wurden beobachtungen gemacht, welche einen einfluss der ernährung als sehr wahrscheinlich aufzeigen, wie auch andere einflüsse wie z.b. mobilfunk-strahlung nachgewiesen wurden.

 

 

quelle(n): diäten:
- krämer/besser : "MS, antworten auf die häufigsten fragen"
embry, dr. ashton f.

bhs-info der familie hoklado
embry

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