| freie radikale |
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freie radikale sind unvollständige moleküle die instabil, kurzlebig und hochreaktiv sind, da sie ein freies, "partnerloses" elektron besitzen und somit leicht mit benachbarten molekülen reagieren, bzw. denen ein elektron "stehlen". das somit "beschädigte" molekül wird nun selbst zum freien radikal, welches wiederum ein elektron von einem dritten molekül stehlen könnte. eine domino-reaktion von zellschädigenden prozessen tritt ein. freie radikale werden auch oxidantien genannt. ihre natürlichen gegenspieler sind die antioxidantien, welche mit freien radikalen eine verbindung eingehen und diese neutralisieren, indem diese zu stabilen, nicht-toxischen molekülen umgeformt werden. herkunft freier radikale :
vorkommen freier radikale :
im gewebe bewirken freie radikale verschiedene schädigungen. u.a. werden fettverbindungen angegriffen, indem eine kettenreaktion ausgelöst wird, welche das öl ranzig werden lässt (oxidation). ebenso werden protein- und DNS-moleküle verschmolzen, wodurch ihre funktion beeinträchtigt wird. angehäufte geschädigte proteine stören mit der zeit die zellfunktion und -chemie. unter normalen bedingungen besitzt der organismus ein system an enzymatischen und niedermolekularen radikalfängern (antioxidantien) die in ihrer aktivität von co-faktoren wie zink, selen und kupfer abhängig sind. freie radikale spielen auch bei der MS eine grosse rolle, weshalb eine erhöhte natürliche oder durch präparate unterstütze einnahme an antioxidantien wie z.B. vitamin C, vitamin E, selen, zink etc. erforderlich ist. zu beachten ist zudem das stichwort "antioxidantien".
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