impfungen

hierbei handelt es sich um ein noch kontroverses thema, bei dem nicht nur die meinungen von ärzten und alternativen gruppierungen auseinandergehen, sondern auch innerhalb der schulmedizin verschiedene meinungen herrschen.

allgemein kann jedoch gesagt werden, dass impfungen bei MS im schubfall oder in phasen einer verschlechterung vermieden werden sollten.

die schulmedizin hat bei unseren bekannten impfungen wie grippe, röteln, tetanus etc. keine bedenken, ausser bei patienten, welche medikamente zur immunsuppressiva einnehmen. in diesem fall sollte die impfung mit einem arzt und/oder der lokalen ms-gesellschaft abgeklärt werden, da einige wenige impfungen bedenklich sind. allgemein wird gesagt, dass tot-impfstoffe (z.b. grippe) bedenkenlos sind, auf lebend-impfstoffe (z.b. masern-mumps) jedoch verzichtet werden sollte.

hier eine tabelle: (krämer/besser)

empfehlenswert
bei bedarf
eher unterlassen
nicht erforderlich *
röteln
tetanus
cholera
diphtherie
gelbfieber
grippe
hepatitis A
hepatitis B
malaria
polio (mit totimpfstoff)
tetanus
tollwut
trypanasomenerkrank.
tuberkulose
typhus/paratyphus
FSME
polio (mit lebendimpf-
stoff)
keuchhusten
masern
mumps
pocken
* bei erwachsenen besteht nach durchgemachter krankheit oder impfung in aller regel eine ausreichende immunität. bei pocken erfolgt weltweit keine impfung mehr (ausgerottet).

bei impfungen handelt es sich in jedem fall um einen immunstimulierenden vorgang, weshalb vorsicht geboten ist, bzw. die impfung nur erfolgen sollte, wenn sie wirklich nötig ist.

quelle(n): siehe auch:
MS / antworten auf die häufigsten fragen - krämer/besser
http://www.aerztekammer-bw.de/15/02gesundheitstipps/g_m/impfstoffe.html
embry
 
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