myelin

myelinmyelin besteht zu rund 75 prozent aus ungesättigten fetten, 25 prozent aus eiweiss und bildet die hüll- und isoliersubstanz der nervenfasern. zwei dünne eiweisschichten umgeben eine in der mitte liegende fettschicht. mehrere myelinschichten umhüllen dabei die nervenfasern lamellenartig und bilden die sogenannte markscheide. diese abschirmung dient wie bei einem elektrokabel dazu, eine bestmögliche leitfähigkeit der nervenfasern zu gewährleisten.

bei der MS handelt es sich bekannterweise um eine sogenannte demyelisierende krankheit, was bedeutet dass die myelinschicht im zentralen nervensystem beschädigt wird.

die durch t-zellen hervorgerufene entzündlichen reaktion am myelin muss nicht zwangsläufig zu beschwerden führen, weshalb auch manchmal per röntgenuntersuch (MRI) herde festgestellt werden, ohne dass diese bemerkbar sind.

u.a. wirkt vitamin E als schützender antioxidant beim zerfall der myelinschicht.

quelle(n): siehe auch:
MS - antworten auf die häufigsten fragen, krämer/besser
burgerstein handbuch, 'nährstoffe'.
 
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